Donnerstag, 16.07.2020 17:59 Uhr

Bittere Nachricht für Motorsport Fans

Verantwortlicher Autor: Frank Eisold Hohenstein-Ernstthal, 16.04.2020, 11:20 Uhr
Presse-Ressort von: frank eisold Bericht 6090x gelesen
Sachsenring
Sachsenring  Bild: Frank Eisold

Hohenstein-Ernstthal [ENA] Bittere Nachricht für Motorsport Fans, die Regierung in Deutschland verbietet bis zum 31. August Großveranstaltungen. Nicht nur die MotoGP Fans am Sachsenring trifft es damit hart, auch der WSBK Auftakt in Oschersleben wird wohl dieser Maßnahme zum Opfer fallen.

Nicht nur Motorsport Fans warteten gestern gespannt auf das Statement von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wie geht es weiter in der Corona Pandemie, was ist erlaubt was wird gelockert. Kurz und knapp wurde gestern klar gemacht es wird in Deutschland bis einschließlich 31. August keiner Großveranstaltungen geben, wie es weiter geht ungewiss. Allerdings der Angst das Virus könnte sich im Herbst weiter ausbreiten wird es wohl dieses Jahr schlecht aussehen mit Veranstaltungen dieser Art.

Das trifft natürlich nicht nur Motorsportfans hart, auch die Fußballfans müssen auf Spiele verzichten. Noch vor einer Woche sagte man am Sachsenring gehen die Planungen weiter, man hatte auch keine andere Wahl, aber vielen war bewusst das es nicht zu einem Rennen kommen wird. Aber auch die MotoGP Fans, die sich auf den Sachsenring gefreut hatten, trifft es. In diesem Jahr sollte es endlich wieder einen deutschen Lauf in der Superbike WM in Oschersleben geben, der ist natürlich mit Anfang August auch in weite Ferne gerückt.

Sicherlich gibt es nach hinten in der Superbike WM noch etwas Luft, allerdings sind auch hier die Chancen gering. Anders sieht es in der MotoGP aus, sicherlich kann man auch zu einem späteren Zeitpunkt fahren aber schon jetzt wurden viele Rennen verschoben und man könnte in Sachsen höchstens bis September fahren. Wie es weiter geht ist ungewiss, aber es deutet schon viel auf eine komplette Absage der WM hin, denn mit Brno würde es auch Probleme geben, die Grenzen sollen mindestens ein halbes Jahr zu bleiben und wer würde im Falle einer Ansteckung im Paddock die Verantwortung übernehmen?

Es bleibt abzuwarten wie es weiter geht, besonders trifft es natürlich viele Streckenbetreiber, die immer an der finanziellen Grenze arbeiten. Man kann nur hoffen das es nächstes Jahr besser aussieht und die Teams und Rennstrecken die finanzielle Belastung halbwegs überstehen.

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