Montag, 18.12.2017 07:53 Uhr

US-Präsident Donald Trump kommt in Seoul, Südkorea, an

Verantwortlicher Autor: Barbara Bierbrauer Seoul, 12.11.2017, 21:55 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Politik +++ Bericht 4972x gelesen
Demonstranten in Seoul
Demonstranten in Seoul  Bild: Barbara Bierbrauer

Seoul [ENA] Die Stimmung ist angespannt, als Trump-Gegner und Trump-Befürworter auf den Straßen der Südkoreanischen Hauptstadt die Ankunft des US-Präsidenten erwarten. Die Visite wird von einem beispiellosen Polizeiaufgebot, das sich laut der Nationalen Polizeibehörde auf 15.000 Mann beläuft, begleitet.

Während Trump zusammen mit dem Südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in als erstes die US-Streitkräfte auf dem größten amerikanischen Militärstützpunkten außerhalb von USA - Camp Humphreys - begrüßt, versammeln sich THAAD-Gegner vor dem Gwangwhamun Palast im Zentrum von Seoul zu einem buddhistischen Gebet für den Frieden. Kleine Gruppen von Demonstranten wurden zahlenmäßig von den Polizeikräften um Mehrfaches übertroffen.

Obwohl 5.000 Demonstranten von den Organisatoren angekündigt wurden, kamen nur wenige Hunderte zusammen. Der linke und der rechte Spektrum waren auf den ersten blick gleich stark vertreten - von dem Einzeldemonstranten in Militäruniform, welcher ein Schild mit Aufschrift “Verrückte Hunde und Kommis verdienen eine Tracht Prügel”, bis zu der Gruppe junger Leute, die sich (vielleicht in der Anlehnung an BTS, berühmte Koreanische Boy-Band) BTC nennt, “Ban Trump`s Crazy action” (Verbanne Trump`s Verrückte Aktion).

Laut den letzten Umfragen gehen die Meinungen der Südkoreaner Trump´s Politik betreffend weit auseinander. Wie auch heute in Seoul, rufen die Einen für einen Präventivschlag gegen Nordkorea aus, während die Anderen die Eskalation des Konflikts auf der Koreanischen Halbinsel fürchten und “Verhandlungen statt Sanktionen”, Deeskalation und die neue Sonnenscheinpolitik verlangen

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